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Kinderferienprogramm – Fahnendruck und Specksteinbearbeitung

Viele engagierte Künstlerinnen des Kunstforums haben auch dieses Jahr zum Gelingen künstlerischer Angebote für die Kinder im Rahmen des Kinderferienprogramms beigetragen. Am 30. Juli fand das Fahnendrucken im Werkraum der Friedrich-Silcher-Schule Malmsheim statt. Etwa dreißig Kinder wurden von den verantwortlichen Mitarbeiterinnen der Kernzeitbetreuung an dieser Schule, Elfie Hirmer, Heike Eisenhardt (Kunsttherapeutin) und Rosemarie Lämmermann-Keck, sowie von Margarete Podolak-Decker, Gerlinde Walheim, Ursula Schneller und Antje Kauffmann angeleitet.

Mit Linolschnitt-Farben und ganz unterschiedlichen Materialien wurden auf Japan-Papier im Format von ca. 60×100 cm tolle Bilder gedruckt. Eine der Betreuenden berichtet: „Die Kinder waren ganz heiß. Da war eine unvorstellbare Begeisterung. In der Mitte des Raumes wurden auf Tischen Glasplatten aufgelegt, auf denen jeweils eine andere Farbe verteilt war. Die Kinder haben mit Gummiwalzen die Farbe von den Platten aufgenommen. Naturmaterial wie Gräser, Blätter und Blüten wurden eingefärbt und dann als Druck auf das Papier übertragen. Die Kinder zeigten sich als begabte freischaffende Künstlerinnen mit viel Fantasie und Vorstellungskraft. Sie konnten auch Drucke mit nach Hause nehmen, und zwar jene, die sie zur Übung der Technik auf Papier gemacht hatten.“ Ihre eigentlichen Kunstwerke, die bedruckten Fahnen, sind in der Mediathek noch im September zu bewundern. Dieses Foto zeigt einen Teil der dort ausgestellten Arbeiten.


„Der Frohsinn und die Speckstein-Frauen sind eben seit Jahren ein eingespieltes Team“, schreibt Ingrid Stanger, die die künstlerische Seite verantwortet und zusammen mit Ursula Schneller, Margarete Podolak-Decker, Rosemarie Lämmermann-Keck und Gerlinde Walheim am 31. Juli und 1. August die Kinder bei der Speckstein-Bearbeitung angeleitet hat. Die Aktion fand unter freiem Himmel im Garten des Sängerheims Frohsinn statt. Die Männer vom Frohsinn – „auf die man sich hundert-pro verlassen kann“ – waren für das leibliche Wohl und „für das Grobe“ zuständig. Sie konnten bestens und völlig entspannt mit den Kindern umgehen, waren hervorragend vorbereitet und ausgestattet. Zu dritt sorgten sie mit ihren Maschinen für das Sägen, Schleifen und Bohren des Materials. Gesägt wurde, um die Rohlinge grob an die von den jungen Künstlerinnen geplanten Ergebnisse anzunähern. „Die meisten Kinder kommen schon seit Jahren, arbeiten selbständig und machen tolle Sachen – die Mädchen oft Schmuckanhänger. Ein Junge hat dieses Jahr einen Hasen mit langen Ohren geschaffen. Zum Schluss gab es noch Saitenwürste, Pommes und ketchup.“ Im Kühlschrank im Sängerheim standen Wasser und Apfelschorle bereit. „Da dürft ihr euch nehmen was ihr wollt!“

Diese Aktionen machen deutlich, wieviel Freude und Befriedigung Kinder in der analogen Welt finden können – und wie Begeisterung und Kreativität einander beflügeln!

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